Religion und TM 2017-07-26T22:23:21+00:00
Einführung
Stellungnahmen und Erfahrungsberichte von Vertretern verschiedener Religionen
TM – Eine Methode für Christen
Videovorträge
Zitate von Maharishi Mahesh Yogi
Dokumente und Stellungnahmen zu kritischen Äußerungen  der deutschen Bundesregierung
Links

TM und Religion
Einführung

Die Technik der Transzendentalen Meditation ist keine Religion, kein Religionsersatz, keine Sekte und kein Kult. Indem die TM-Technik es dem menschlichen Geist ermöglicht in stille Bewusstseinsebenen einzutauchen, schafft sie die Basis für grundlegende religiöse Erfahrungen und umfassendes religiöses Verständnis – unabhängig davon welcher spezifische religiöse Weg eingeschlagen wird. Die TM-Technik ist daher keine Konkurrenz zu bestehenden religiösen Richtungen, sondern im Gegenteil, sie ermöglicht die Erfahrungen um die Mysterien, die in jedem religiösen Weg enthalten sind, umfassend zu verstehen und auch im Alltag leben zu können.

Die TM-Technik ist die klassische Vertreterin der traditionellen geistigen Yoga-Methoden; sie hat eine Jahrtausende-alte Tradition. Yoga ist seit einigen Jahren eine „Modeerscheinung“; davon zu unterscheiden sind die traditionellen Yoga-Techniken. Yoga im ursprünglichen Sinn ist eine von 40 Disziplinen der Vedischen Wissenschaft. Diese Vedische Wissenschaft wurde über die Jahrtausende hin von der Vedischen Wissens-Tradition unterrichtet und in unserer Zeit von dem Vedischen Gelehrten Maharishi Mahesh Yogi in ihrer Vollständigkeit neu entfaltet.

„Yoga“ bedeutet „Einheit“ – das in sich zur Ruhe kommen und „Eins-Sein“ mit der transzendenten, unmanifesten Ebene des eigenen Selbst (Atma). Die Erfahrung von „Yoga“ ist die Erfahrung absoluter Stille – Gedankenfreiheit – und gleichzeitig absoluter Wachheit (ruhevolle Wachheit): die Grunderfahrung des Lebens. Dieser Zustand wird auch als Transzendentales Bewusstsein bezeichnet. Die wirksamste Methode diesen Zustand zu erfahren ist die Technik der Transzendentalen Meditation (TM-Technik) nach Maharishi Mahesh Yogi.

Die Technik der Transzendentalen Meditation (TM) ist einfach zu erlernen und mühelos zu praktizieren. Das Erlernen der TM-Technik ist nicht an bestimmte Glaubensinhalte, eine bestimmte Weltanschauung, bestimmte intellektuelle Fähigkeiten, ein besonderes Konzentrationsvermögen oder eine bestimmte körperliche oder psychische Verfassung gebunden. Sie wird unter der Anleitung von Maharishi Mahesh Yogi seit über 50 Jahren – von speziell ausgebildeten und autorisierten Lehrern für Transzendentale Meditation – weltweit unterrichtet.

Die TM-Technik wird von Vertretern unterschiedlicher religiöser Richtungen praktiziert (Christen, Juden, Moslems, Hinduisten, Budhisten, u.a.). Diese Menschen berichten, dass sich durch die TM-Praxis nicht nur ihre Gesundheit verbessert, sondern dass sich auch ihre religiösen Erfahrungen vertiefen (Link: Erfahrungen).

Während der Ausübung der Technik der Transzendentalen Meditation erfährt der Geist feinere Stadien des Denkens. Er überschreitet – transzendiert – den feinsten gedanklichen Impuls und ruht in einem Zustand vollkommener Stille, bei gleichzeitiger innerer Wachheit. Dieser Zustand wird im Yoga als Transzendentales Bewusstsein beschrieben: Es ist der Grundzustand des Lebens, der Grundzustand des Bewusstseins, das eigene Selbst (Atma). Dieser Vorgang des Transzendierens wird in allen religiösen und philosophischen Schriften als der zentrale Prozess jeder religiösen Erfahrung beschrieben – als „Erkenne dich Selbst“ (alte Inschrift in Delphi, Griechenland), als „religare“ (Begriff findet sich besonders im christlichen Umfeld), „rück-verbinden“, „wieder-vereinigen“ mit dem Göttlichen im Menschen, mit dem transzendenten, innersten Bereich des Menschen, seinem Selbst (Atma):

Alter chinesischer Text:
„Was der unentwickelte Mensch sucht liegt außerhalb von ihm,
was der entwickelte Mensch sucht liegt in ihm selbst“.

Tao Te Ching:
„Derjenige der andere kennt ist weise
derjenige der sich selbst kennt ist erleuchtet“.

Bibel, Neues Testament:
„Das Königreich Gottes ist in Dir“.

Bibel, Altes Testament:
“Gott schuf den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis (Genesis).

Tao:
„Die Natur des Menschen ist die Natur des Himmels“ (Yin Fu Ching 1:3-4).

Qur’an:
„Und auf Erden sind Zeichen Gottes.
Sie sind in Dir – nimmst Du sie nicht wahr?“ (Zariat 51,20)

Imam Ali, der „weise Khalif“ des Islam:
„Und betrachte dich selbst als ein kleines Atom – und doch entfaltet sich in Dir das gesamte Universum“.

Plotinus, 205 – 270 v.Chr.:
„Der Bereich der Wahrheit ist nicht etwas außerhalb von uns – es ist in uns“.

OSB Adrian B. Smith, Herausgeber des Buches:
TM – eine Methode für Christen
„Die Erfahrung innerer Stille ist eine universale menschliche Eigenschaft“